Intern: Get Even Video

Im Folgenden geht es um das Get Even Video. Weil ich inhaltlich hinter dem Video stehe geht es um handwerkliche Dinge, die mich im fertigen Video stören (oder mir gut gefallen). Ziel ist es Dinge zu entdecken, die ich für spätere Videos verändern kann/muss/möchte. Auch euer Feedback ist erwünscht.

Eine gute Frage wäre: „Warum ein Video veröffentlichen, mit dem du nicht 100%-ig zufrieden bist?“ Es gibt zwei Antworten. Die erste ist die Vorzeigeantwort: Wenn ich das Video erst veröffentlicht hätte, wenn ich 100%-ig zufrieden wäre, wäre es nie veröffentlicht worden und kleine Unfeinheiten sorgen für Charakter. Die zweite ist die erweiterte Antwort: … Außerdem war ich zu faul alles neu aufzunehmen.

Der Artikel zum Video ist hier, aber um euch den Klick zu ersparen auch hier nochmal das Video.

Thumbnail

Das Thumbnail, also das Bild, was zusehen ist bevor man auf Play drückt ist eine der Empfehlungen die YouTube direkt aus dem Video gezogen hat. Man kann auch individuelle Bilder hochladen. Tatsächlich möchte ich in Zukunft für jedes Video ein individuelles Thumbnail erstellen. Für den Get Even Test habe ich aber schlicht vergessen, dass man das kann bis das Video vollständig hochgeladen war. An dieser Stelle kommt dann wieder die zweite Antwort von oben ins Spiel (die mit dem faul sein).

Anfang

Ich bin sehr Stolz auf das Wenig-Originell Intro. Das Design ist freundlich, die Länge gut und es ist ziemlich unkompliziert. Bleibt so!

Das mit dem Trailer zu Beginn halte ich für eine gute Idee. So bekommt man einen Eindruck von dem Spiel und kann entscheiden, ob die Review überhaupt relevant ist. Wenn mich ein Spiel nicht interessiert muss ich auch nicht wissen ob es gut ist. Werde ich also auch in Zukunft so machen.

Das eigentliche Video

Sprech-Pausen

Die Idee der Rede-Pausen war es das Spiel ein bisschen für sich selber sprechen zu lassen und meine Punkte zu unterstreichen. Am besten geglückt ist mir dies in meinen Augen im Abschnitt 2:16 bis etwa 2:50. Am schlechtesten direkt am Anfang ab 1:30. Generell sind die Pausen an vielen Stellen zu lang. Das sind die Stellen an denen das Gameplay sehr nichtssagend ist und nichts mit dem zuvor gesagten zu tun hat.

Generell ist in dieser Hinsicht wohl die grundlegende Problematik eine gute Balance aus Gameplay und Sprache zu finden. Ganz besonders so, dass sich beide ergänzen. Das führt uns zum nächsten Punkt.

Auswahl /Abstimmung der Spielclips

Um direkt mit dem besten Abschnitt des Videos  in dieser Kategorie zu starten möchte ich mich selber für 3:15 bis 4:15 loben. Hier funktioniert das in meinen Augen sehr gut. Ich spreche über die Gadgets und in diesem Moment schaue ich mit der Wärmebildkamera und der CornerGun um eine Ecke. Wenn es konkret um das Spielgefühl der Ego-Shooter Passagen geht läuft im Hintergrund eine solche Passage, die zeigt wie merkwürdig sich die Passagen anfühlen. Als zusätzlicher Pluspunkt macht das Spiel am Ende selber deutlich, dass es den Spieler zum vorsichtigen Vorgehen ermutigt.

Am schlechtesten ist die Auswahl und Abstimmung in der Passage 1:40 bis 2:05. Beides hat schlicht nichts miteinander zu tun. Ziel war es die erwähnten „futuristischen Freiheiten“ zu zeigem ohne wirklich etwas über das Spiel zu verraten. Das hat aber in meinen Augen überhaupt nicht geklappt, eher das Gegenteil. Generell hätte ich keine „Gameplay-Passage“ zeigen sollen, weil das Gameplay bislang noch kein Thema war, besser wäre es wohl gewesen den Clip der darauf folgt (2:09 bis 2:15) mit mehr Vorlauf zu zeigen, dann wäre auch der Cut hin zu diesem Abschnitt nicht so stark. Der Schnitt kam mir von Anfang an zu heftig vor, weshalb ich das Audio des Folgeclips vor dem Video eingeblendet habe, was es allerdings nicht wirklich gelöst hat.

Lösung hierfür ist wohl im besten Falle einfach viel mehr und viel längere Clips aufzunehmen, optimalerweise von verschiedensten Situationen, um stets etwas parat zu haben.

Sprache

Zu diesem Punkt fällt mir nicht viel hervorstechend Gutes ein. Es passiert ab und an, dass ich bestimmte Buchstaben bei der Aussprache quasi zu verschlucken scheine (zB das „D“ von definieren bei 2:49). Auch fallen immer mal wieder sehr kurze Verhaspler auf („ber-sitzt es“ bei 3:15). In Sachen Skript ist der größte Fehler in meinen Augen die Passage bei 3:53, weil zwei aufeianderfolgende setzte „anfühlen“ im Hauptsatz haben. Ich denke mir ist es allerdings ganz gut gelungen zu vermeiden zu oft „Get Even“ oder „das Spiel“ zu sagen.

Im finalen Video ist es glaube ich nicht sonderlich auffällig, aber bei 4:23 kann man hören, wie ich beginne „zusammen“ zusagen, dann aber im Wort bemerke, dass es „zu wenig“ heißen soll und schnell umschwenke. Das ist der Grund, warum der Sprechfluss hier etwas komisch ist.

Hier ist der Verbesserungsvorschlag sehr naheliegend. Alles mehrfach durchhören und nicht davor zurückschrecken Dinge neu aufzunehmen. Da ich im Laufe der Videoerstellung gemerkt habe, dass ich die Audiospur ohnehin modular aufnehmen muss, sollte das für spätere Videos sowieso problemloser und naheliegender werden.

„Spezialeffekts“

Es sollte aufgefallen sein, dass das Video ziemlich Amateurhaft bearbeitet ist. Einfache Erklärung: Ich bin ein absoluter Amateur in dieser Hinsicht. Hier werde ich einfach im Laufe der Zeit versuchen müssen besser zu werden.

Bei 1:23, kurz bevor die Cover der vier Spiele einblenden, blitzt das Cover von Necrovision für einen sehr kurzen Moment auf. Ich habe keine Ahnung wieso. Im Bild-für-Bild Durchlauf der Video-Datei im Editor passiert das nicht.

Sonstiges

Bei 2:50 drehe ich in einer Redepause plötzlich die Lautstärke des Gameplays herunter, was sich sehr komisch anhört. Grund ist der, dass die öffnende Tür kurz danach ansonsten sehr laut gewesen wäre. Ich konnte nicht den gesamten Clip leise machen, weil die Ereignisse in der vorangegangenen Pause wichtig waren. Optimalerweise hätte ich die Gameplay-Lautstärke wohl während der Erzählpassage langsam runter drehen müssen.

Ende

Ich bin ein großer Fan der tl;dr Box, weshalb ich sie auch hier ans Ende gepackt habe und ihr am Ende 10 Sekunden lang vollkommen unkommentiert die Bühne überlassen habe. Im Moment ist das in meinen Augen die beste Möglichkeit kurz und übersichtlich ein aussagekräftiges Fazit zu liefern. Natürlich ist die Präsentation nicht perfekt. Hier habe ich noch keine echte Idee, weshalb das wohl für Tests erstmal so bleiben wird.

Was ich auf jeden Fall beibehalten möchte ist die Unterlegung des Fazits mit Musik aus dem Spiel.

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