Here’s A Thing wird unabhängig

Es ist noch nicht all zu lange her, seitdem wir in einem YouTube-Gold Artikel einen Blick auf die Videospieljournalismus Serie Here’s A Thing geworfen haben. Und schon gibt es ein Update. Chris Bratt, Produzent und Reakteur der fantastischen YouTube-Reihe hat Eurogamer verlassen. Damit einher geht auch sein Ausstieg aus Here’s A Thing. Aus der von Eurogamer veröffentlichten Verabschiedung des Videoredakteurs geht zudem hervor, dass die Serie wohl nicht all zu bald fortgesetzt werden wird.

Das klingt erst einmal bedauerlich, ist es aber nicht unbedingt. Chris macht sich mit dem Ausstieg nämlich unabgängig und sein neues Projekt trägt den Namen People Make Games. Das Schöne: People Make Games ist quasi Here’s A Thing nur losgelöst von Eurogamer und betrieben als Vollzeitjob. Videos werden auf YouTube veröffentlicht und primär über Patreon finanziert. (Was ist Patreon? Klick hier)

 

Die Reißleine ziehen

YouTube fördert tägliche Veröffentlichungen über mehrwöchige Projekte. Quantität über Qualität. Videoserien wie Here’s A Thing sind deshalb auf YouTube in der Regel ein Verlustgeschäft, sie rentieren sich schlicht nicht.

Also ziehen Chris und Eurogamer die Reißleine. Chris folgt seiner Leidenschaft, verlässt Eurogamer und startet People Make Games als Vollzeitjob via Patreon. Eurogamer zeigt sich währenddessen schockierend verständnisvoll. In ihrem Abschiedspost wünschen sie ihm nicht nur alles Gute, sie machen sogar aktiv Werbung für sein Projekt. Ein feiner Zug, wie ich an dieser Stelle anmerken möchte.

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