Von Ex-Militärs, Wunderkindern und bunten Kriegern

Zeit für eine neue Drei-Film-Quick-Take-Review-Extravaganza. Das Schöne, diesmal brauchen wir noch nicht einmal einen Anlass. Kein Motto, kein Thema. Einfach drei Filme, die ich im Laufe der Woche geschaut habe, zu denen ich für einen längeren Artikel aber zu wenig zusagen habe. Jetzt aber genug der Vorworte. Los geht’s mit der DreFiQuiTaREXtra (sehr eingängig) zu Jack Reacher 2, Midnight Special und dem neuen Power Rangers.

Jack Reacher – Kein Weg zurück

Der erste Jack Reacher Film hat mir als Action-Thriller über einem knallharten Cop mit eigenen Spielregeln ziemlich gut gefallen. Jack Reacher ist ein unterhaltsamer Hauptcharakter und das zentrale Mysterium war spannend und verschachtelt genug, um die Handlung zu tragen. Ich denke allerdings nicht, dass irgendjemand mehr als 1000€ Lösegeld zahlen würde, wenn eine gemeine Verbrecherorganisation sämtliche Kopien des Films geklaut hätte. Für Jack Reacher 2 sinkt dieses Lösegeld wohl auf maximal 10€. Der Film ist nicht direkt schlecht, aber extrem leicht zuvergessen.

Wie für Fortsetzungen von Actionfilmen mit unnahbaren Hauptcharakteren üblich wird es diesmal persönlich. An die Stelle eines interessanten Mysteriums tritt diesmal eine filmlange Verfolgungsjagd und ein aus dem Hut gezogener emotionaler Anker. Der Rest ist mehr oder weniger wie im Vorgänger: Eine Verschwörung im Militär wegen irgendeines Verbrechens im Ausland, die bis an die Spitze und darüber hinaus reicht, ein im Hintergrund agierender Oberbösewicht und seine schlagfertige rechte Hand, die Reacher in einem hochriskanten Endkampf besiegt und am Ende wird wieder der Status Quo hergestellt, damit man die Ereignisse des Films im Nachhinein ignorieren kann.

Fazit: Im letzten Satz dieses Fazits werden zwei Dinge passieren: 1. Ich werde schreiben, dass es für niemanden einen Unterschied macht, ob er den Film gesehen hat oder nicht. 2. Dein Telefon wird klingeln und ein General Meier wird dir sagen, dass du mit niemandem über diese Review sprechen darfst. Also: Ob man den Film sieht oder nicht macht letztlich keinen Unterschied für niemanden.

… Naja gut, 50% Vorhersagegenauigkeit ist auch nicht schlecht, oder?

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